Schleswig-Holstein

Kita Spaßbande

Großes Sportfest für die Kleinsten

Das Familienzentrum in der Kindertagesstätte „Spassbande“ des ASB im Kieler Stadtteil Dietrichsdorf kommt auf Touren. Ein eindrucksvolles Zeichen setzte am Sonnabend ein Sportfest für Kindergartenkinder aus dem ganzen Stadtteil.

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Geboren wurde die Idee bei der Eröffnung des Zentrums im vergangenen Herbst, realisiert wurde sie vor allem dank viel Ehrenamt beim Sportverein NDTSV Holsatia.

„Erst war sie ganz schüchtern, und jetzt will sie gar nicht mehr aufhören.“ Isabelles Opa war ganz angetan darüber, wie viel Spaß seine zweieinhalbjährige Enkelin beim Klettern, Schaukeln, Krabbeln  und Balancieren hatte. Die immerhin schon vierjährige Haylie vergnügte sich derweil an den Ringen, schaukelte fröhlich grinsend so hoch, dass es kaum noch höher ging.

Ein so großes Event stellt der Dietrichsdorfer Sportverein zwar nicht alle Tage auf die Beine, Angebote auch für die Kleinsten sind aber durchaus Standard. Angefangen beim Eltern-Kind-Turnen übers Kinderturnen oder auch die Fußballjugend ist es möglich, bereits vom ersten Lebensjahr an Sport mit Holsatia zu machen, sagt der stellvertretende Vorsitzende Rüdiger Lohmann.

Eingeladen hatte der ASB-Kindergarten alle Kindergärten aus dem Stadtteil, die meisten kleinen Teilnehmer in der Toni-Jensen-Halle kamen dennoch aus dem eigenen Haus. Doch das, so glaubt Jan Kubitz, der das Familienzentrum koordiniert, wird sich mit der Zeit bestimmt einrenken. In Zukunft jedenfalls wollen ASB und Holsatia immer mal wieder solche Spiel- und Turnfeste für die Kinder aus dem Stadtteil anbieten.

Überhaupt nimmt das Familienzentrum laut Kubitz Fahrt auf. Zusammen mit der städtischen Erziehungsberatung wird es demnächst einen Vortrag zum Thema „Grenzen setzen“ geben, auch gemeinsame Kochaktionen sind geplant, eine aus Eltern und Kindern zusammengesetzte Musikgruppe soll entstehen, und bei Traditionsveranstaltungen wie dem Stadtteilfest Dietrichsdorfer Band will das Familienzentrum ebenfalls Flagge zeigen. Kubitz freut sich dabei, dass er keineswegs allein den Vorturner machen muss, sondern die meisten Vorhaben auch auf Initiative der Mütter und Väter auf den Weg gebracht werden: „Wir haben super engagierte Eltern.“

Martin Geist 16-FEB-2016