Schleswig-Holstein

Heiligenhafen

Wiederbelebung auf der Fähre

Am Europäischen Tag der Wiederbelebung (16. Oktober) beteiligte sich der ASB mit verschiedenen Aktionen. So waren auch deutsch-dänische Teams der Beltsamariter auf den Fähren "Prins Richard", "Prinsesse Benedikte" und "Schleswig-Holstein" der Scandlines mehrere Stunden auf der Route Puttgarden-Rödby im Einsatz, um den Fahrgästen den richtigen Umgang mit AED-Geräten zu vermitteln und die Aktion "Schleswig-Holstein SCHOCKT" vorzustellen.

Arne Storm von der Dansk Folkehjaelp betreute gemeinsam Stephan Andersen vom ASB den Infostand auf der Fähre "Schleswig-Holstein" und erläutert gerade einem schwedischen Ehepaar den Ablauf einer Wiederbelebung. Foto: ASB

Die drei Teams berichteten von großem Interesse der Reisenden an den Informationen und vielen zupackenden Ersthelfern. Nach Angaben der dänischen ASB-Partnerorganisation Dansk Folkehjaelp sind die AED-Geräte in Dänemark wesentlich weiter verbreitet als in Deutschland. Hier besteht noch erheblicher Nachholbedarf, aber so langsam setzt sich auch bei uns die Erkenntnis durch, wie wichtig die Geräte zur Lebensrettung sein können.

Im Bereich des ASB Regionalverbands Ostholstein ist Michael Heinemann als ehrenamtlicher Gebietsbeauftragter tätig und kümmert sich um Fotos der Geräte und die weitere Datenpflege - damit die App jederzeit verlässlich auf einem aktuellen Stand ist. Der ASB Ostholstein bittet alle in der Region, die ein einsatzbereites AED-Gerät für die Allgemeinheit bereit halten, sich unter Tel. 04362 / 900450 oder unter michael.heinemann(at)asb-ostholstein.de zu melden, um das Gerät zu registrieren.  Auch im Gebäude des ASB in Heiligenhafen ist übrigens ein Gerät verfügbar.

Jörg Bochnik 19-OKT-2015