Schleswig-Holstein

Richtfest in Mettenhof

Zeitplan für Kita-Neubau teilweise sogar unterschritten

"Dieses Haus wird nicht nur schöner als die Elbphilharmonie, sondern auch billiger und noch dazu schneller fertig." Nicht ganz ernst gemeint waren die Worte von Axel Schröter beim Richtfest für die neue ASB-Kita im Kieler Stadtteil Mettenhof, ganz im Gegensatz zu dem Lob, das der stellvertretende Landesgeschäftsführer und Projektleiter allen beteiligten Firmen und Handwerkern aussprach. Denn der bisherige Zeitplan wurde teilweise sogar unterschritten, so dass der geplanten Einweihung im August 2017 nichts im Wege stehen dürfte.

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Über den zügigen Baufortschritt freuen sich (v.li.) der stellvertretende ASB-Landesgeschäftsführer und Projektleiter Axel Schröter, Zimmermann Jörg Wegner, Jugendamtsleiterin Marion Muerköster und ASB-Regionalgeschäftsführer Wolfgang Mainz.

Gerade im Kieler Stadtteil Mettenhof fehlt es an Kindergarten­- und Krippenplätzen, so dass der ASB sich entschlossen hat, auf seinem Grundstück in der Stockholmstraße 14, das sich schon länger in seinem Besitz befindet, einen Neubau zu errichten. Zum Glück seien frühere Verkaufspläne nie verwirklicht worden, freute sich der ASB-Landesvorsitzende Thomas Elvers, der davon überzeugt ist: "Dieses Haus wird wunderschön." Und schließlich, so Axel Schröter, passten der ASB und der Stadtteil Mettenhof in ihrer bunten Vielfalt bestens zusammen.

Über den zügigen Baufortschritt staunte nicht zuletzt auch die Leiterin des Jugendamtes, Marion Muerköster. Denn wurden im Januar erste Gespräche mit  den Architekten geführt, konnte im August bereits mit dem Bau begonnen werden, der in Windeseile wetterfest gemacht wurde. Verdienter Applaus also, als Zimmermann und Polier Jörg Wegner (Holzbau Pagels) beim Richtspruch sein Glas auf alle Kollegen hob.

Ein großes Lob für alle Gewerke gab es auch von den Architekten Wiltrud und Volker Wieder sowie von Iris Beneke, die das Gebäude mit 1000 Quadratmetern Nutzfläche geplant haben. Das Haus bietet Platz für insgesamt 90 Kinder: eine Krippe für zehn Kinder unter drei Jahren sowie vier so genannte Elementargruppen für Kinder von drei bis sechs Jahren. Sie können in den Gruppenräumen, in ihrer rund 100 Quadratmeter großen Bewegungshalle mit der großen Fensterfront Richtung Domänental oder auf dem Außengelände hinter dem Gebäude toben. Die Kita soll an mindestens 49 Wochen im Jahr ganztags von 7 bis 17 Uhr geöffnet sein, so Mainz.

Die Kosten des Neubaus belaufen sich auf 2,5 Millionen Euro. Den Löwenanteil übernimmt das Land mit gut 1 Million Euro, die Stadt Kiel schießt 680.000 Euro zu, der Bund weitere 215.000 Euro. Der Eigenanteil des ASB liegt bei knapp 600.000 Euro.

Annette Peters 16-DEZ-2016