Region

Noch einmal die Schwester wiedersehen

Seit vielen Jahren hat Karin S. (77) ihre Schwester Annelore (91) nicht mehr gesehen. Während Frau S. im Seniorenheim in Langenhorn (Schleswig-Holstein) lebt, wird ihre an Demenz erkrankte Schwester in Güstrow (Mecklenburg-Vorpommern) betreut. Nun war es Aufgabe des Wünschewagens, die beiden Damen endlich wieder zusammenzubringen.

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Symbolbild

Zur Beerdigung des Vaters

Manchmal kann eine Wunschfahrt auch einen traurigen Anlass haben. Unser schwerkranker, bettlägeriger Fahrgast Herr D. hatte den sehnlichen Wunsch, an der Beerdigung seines Vaters teilzunehmen. Die Familie kontaktierte einige Institutionen ohne Erfolg, bis sie auf die Internetseite des Wünschewagens stieß. So konnte dieser wichtige Wunsch nun erfüllt werden.

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Noch einmal die Ehefrau wiedersehen

Zum ersten Mal sollte am 28. April eine Wunschfahrt vom ASB-Hospiz St. Klemens in Itzehoe aus starten. Herr K., der aufgrund seiner schweren Erkrankung sein letztes Zuhause im neu eröffneten Hospiz gefunden hat, wollte noch einmal seine Frau sehen, die in einem Pflegeheim lebt und nach mehreren Operationen nicht mehr mobil ist. Im Oktober vergangenen Jahres haben sich die beiden das letzte Mal gesehen.

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Im Bild (v. li. n. re.) Bärbel Dümcke, Gabriele Haitermann, Axel Schröter, Dagmar Andersen, Helle Kollmann und Benita von Sass-Hasselblatt.

5000 Euro für das ASB-Hospiz St. Klemens

Auch dieses Mal war der Weihnachtskugelverkauf des Inner Wheel Clubs Itzehoe ein voller Erfolg. 2000 Kugeln wurden in liebevoller Handarbeit mit Losen bestückt, mit Schleifen verziert und zum Stückpreis von 5 Euro verkauft. Keine einzige Kugel ist übriggeblieben.

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Mit der Familie nach Hagenbeck

Bereits am 30. März machte sich unser Wunscherfüllerteam Belinda und Jonas auf den Weg in Richtung Kieler Förde, wo unser Fahrgast Frau P. schon sehnsüchtig wartete. Gemeinsam mit ihrem Ehemann, ihrer Tochter und ihrem Sohn sollte es nach Hamburg in den Tierpark Hagenbeck gehen.

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Berlin, du bist so wunderbar

Zu den schönsten Erinnerungen, die das Leben beschert, sollte die eigene Hochzeit zählen. Bei Frank und Ragna K. ist das so. Und deshalb sollte die Wunschfahrt des unheilbar erkrankten 51-Jährigen dorthin gehen, wo das Paar seine Flitterwochen verbracht hat: Nach Berlin, zum Hotel Estrel, auf die Spree und in den Tierpark, um diese rundum glückliche Zeit noch einmal aufleben zu lassen.

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Noch einmal nach Kühlungsborn

Am 13. März sind wir zu dritt mit dem Wünschewagen früh Richtung Ratzeburg aufgebrochen, um dort unseren Fahrgast Herrn F. und seine Ehefrau in Empfang zu nehmen. Der 68-Jährige, ehemals selbstständiger Forstwirt („Ein Baum von Mann, war er mal“ erwähnte seine Frau nebenbei), war zwar krankheitsbedingt geschwächt, aber voller Lust auf unsere geplante Ausfahrt. Diese sollte in das „Brauhaus“, ein Restaurant und Hotel im Herzen von Kühlungsborn an der Ostsee gehen, wo Herr und Frau F. gemeinsam mit einem befreundeten Ehepaar zu Mittag speisen wollten.

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Augen zum Verlieben - Zu den Kattas nach Hagenbeck

Kattas machen Mittagsschlaf. Wusste ich gar nicht. Liegt vielleicht auch daran, dass ich bis vorhin auch nicht genau wusste, was Kattas sind. Man könnte also sagen, dass es am Mittagsschlaf der Kattas lag, dass ich um 03.45 Uhr aufstehen musste, um rechtzeitig zum Treffen am Wünschewagen zu sein.

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Noch einmal zum Grab der Mutter

Manchmal können letzte Wünsche so einfach und dennoch so schwer zu erreichen sein. So ging es auch unserem Fahrgast am 26. Februar, der aufgrund seiner Krankheit an den E-Rolli gebunden ist. Er wünschte sich noch einmal das Grab seiner verstorbenen Mutter zu besuchen, was er aufgrund seiner Situation "nicht so oft geschafft habe wie vorgenommen", so die Worte von Michael auf der Hinfahrt. Danach sollte es in sein Haus nach Mucheln gehen, wo schon Familie und Freunde warteten.

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Sandkiste für Ukraine Flüchtlinge

Sandkiste für Flüchtlingskinder

Sie sind die Hauptleidtragenden im unmenschlichen Ukrainekrieg und müssen sich plötzlich in einer völlig fremden Umgebung zurechtfinden: Kinder geflüchteter ukrainischer Familien, wie sie auch tagtäglich in der vom ASB betreuten Erstaufnahmeeinrichtung in Kellinghusen ankommen.

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Der neue Vorstand des ASB Ostholstein: Jörg Bochnik (Vorsitzender), Dr. Jürgen Johansson, Kristina Mohr (Jugendleiterin), Jörg Brandt, Christel Georgi (Stellv. Vorsitzende), Laura Martinez, Davin Kowalik, Christian Faecks (Stellv. Vorsitzender) und Joshua Coenen (v.l.n.r.).

Neuer Vorstand beim ASB Ostholstein gewählt

Nach Ablauf der vierjährigen regulären Amtszeit stand bei der Mitgliederversammlung des ASB Ostholstein am Sonnabend als Hauptpunkt die Neuwahl des gesamten Vorstands auf der Tagesordnung. In ihrer Begrüßung gingen Vorsitzender Jörg Bochnik und Geschäftsführerin Elke Sönnichsen unter anderem auf die Ereignisse in der Ukraine ein, die aufgrund eines sinnlosen und menschenverachtenden Krieges dort zu unendlichem Leid der dortigen Bevölkerung führt, Auswirkungen auf die ganze Welt hat und auch den ASB als Hilfsorganisation in großem Umfang betrifft.

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Flüchtlinge (alt) helfen Flüchtlingen (neu)

Der ASB baut im Auftrag des Kreises Steinburg eine Unterkunft für Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine in Kellinghusen auf, und 27 junge Menschen aus neun Nationen packen mit an. Ihre Motivation: „Wir waren selbst Flüchtlinge. Wir wissen, wie das ist und wir wollen helfen.“

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Memore-Projekt

Üben ohne es zu merken

Gymnastik ist gesund, mitunter aber auch ziemlich langweilig. Dank eines pfiffigen digitalen Helferleins können es jedoch selbst öde Leibesübungen auf einen hohen Spaßfaktor bringen. Ob das tatsächlich so ist und wie es sich auf Dauer bewährt, wird jetzt im Pflegewohnheim des ASB in Schönberg erprobt.

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Vorbereitet sein auf die Flüchtenden

Aus gegebenem Anlass zieht der Kieler Regionalverband des ASB seinen für Juni vorgesehenen Kurs für Freiwillige im Betreuungsdienst vor. Losgehen soll es nun bereits am 6. März. Laut Constantin Knopf vom Kieler ASB will man damit auch „für mögliche Fluchtbewegungen“ angesichts des Kriegs in der Ukraine vorsorgen.

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Lagebesprechung vor der Niendorfer DLRG-Station.

ASB-Unimog beim Hochwasser in Niendorf im Einsatz

Durch die anhaltenden Niederschläge gab es seit dem 19. Februar Probleme, das Oberflächenwasser in Teilen der Gemeinde Niendorf geregelt in die Ostsee ablaufen zu lassen, da hier der Wasserstand zu hoch ist. Am Niendorfer Hafen sind deshalb Hochleistungspumpen von THW und Feuerwehr im Einsatz, um das Wasser in die Ostsee abzupumpen. Vom diensthabenden OrgL Rettungsdienst wurde ein Allradfahrzeug beim ASB Ostholstein angefragt.

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Mantrailing an Hamburgs schönsten Orten

Hinter uns liegt ein ganz tolles Wochenende: Ein Mantrailing Workshop an Hamburgs schönsten Orten. Das Wetter hat es uns teilweise ganz schön schwer gemacht und für „Vier-Jahreszeiten-Trailen“ gesorgt: Sonne, Sturmböen, Hagel, Regen und Schnee in einem Trail.

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Janett Tharmann (Stellv. Jugendleiterin), Mareile Kordlewska (Stellv. Jugendleiterin), Kristina Mohr (Jugendleitern), Joshua Coenen, Simon Carstens und Thomas Seeber (weitere Vorstandsmitglieder) (v.l.nr.) werden die Geschicke der Jugendgruppe in den nächsten beiden Jahren leiten.

Vorstandswahlen bei der ASB-Jugend in Ostholstein

Bericht über die Tätigkeit der ASB-Jugendgruppe über das Jahr 2021 legte im Rahmen der Jugendhauptversammlung, die am 18. Februar 2022 im Heiligenhafener ASB-Gebäude unter Coronabedingungen stattfand, der Vorstand der Arbeiter-Samariter-Jugend Ostholstein ab. Nach Ablauf der zweijährigen Amtszeit stand zusätzlich die Wahl eines neuen Jugendvorstands auf der Tagesordnung.

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Saving Life

100.000 Euro für Lebensrettung

Passend zum Europäischen Tag des Notrufs hat Sozial- und Gesundheitsminister Heiner Garg (FDP) am 11. Februar einen Förderbescheid über bis zu 100.000 Euro für das Projekt „Saving Life“ an den Landesverband des Arbeiter-Samariter-Bundes überreicht.

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Zu Besuch im Wildpark Schwarze Berge

Noch ein letztes Mal die Tiere im Wildpark Schwarze Berge im Süden Hamburgs zu sehen, das war der größte Wunsch von Frau B. Gemeinsam mit ihrer Tochter, ihrem Schwiegersohn (beide stolze Besitzer einer Jahreskarte), ihren beiden kleinen Enkelkindern und unseren beiden Wunscherfüllern Hans-Rudolf Lefs und Jonas Priedemann rollte der Wünschewagen also, nach dem obligatorischen Corona-Test vor Ort, los in Richtung Süden.

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Marita nimmt Abschied

23.12. - der Tag vor Heilig Abend, die Welt sieht ziemlich friedlich aus. Auf jeden Fall jetzt, um sieben Uhr morgens. Ich habe meine Brotdose und einen Becher mit Tee im Auto und denke. Ich mag es, diese Zeit vor und nach einer Wünschefahrt zu haben. Die Welt scheint noch ein bisschen verschlafen, es ist dunkel und niemand stört mich beim Denken. Bis auf das Autoradio, das in regelmäßigen Abständen: „Driving home for christmas“ spielt. Ich bin nicht auf dem Weg nach Hause. Und Marita (die wie alle anderen tatsächlich einen anderen Namen hat), unser heutiger Fahrgast, auch nicht. Denn Marita möchte Abschied nehmen. Von Jochen. Ihrem Mann, mit dem sie seit 1965 verheiratet war.

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Noch einmal das geliebte Berlin sehen

Seit 1985 lebt Herr G. in einem Psychiatrischen Zentrum und ist nun in der letzten Phase seines Lebens angekommen. Aber ein Wunsch ließ ihm keine Ruhe: Immer wieder und oft unter Tränen äußerte Herr G. gegenüber dem Pflegepersonal, dass er noch einmal „sein Berlin“ wiedersehen möchte. Und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern war es eine Herzensangelegenheit, diesen sehnlichen Wunsch ihres langjährigen Bewohners zu erfüllen – was mit Hilfe des Wünschewagens Schleswig-Holstein nun auch endlich gelang.

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